CFP: Bewegungsbilder nach Deleuze.

Wir wollen mit unserem Symposion dem deutschsprachigen Diskurs einen Anstoß geben und Deleuze, der keine Schule gründen wollte, gerecht werden, indem wir dazu einladen, ihn weiter zu denken. D.h. die Beiträge des Symposions sollen Deleuze nicht bloß wiederholen, sondern sich auf Materialien beziehen, die erst nach der Veröffentlichung der Kino-Bücher entstanden sind. Dabei kann es sich um die Werke jüngerer Filmautoren handeln wie Jim Jarmusch, Wong Kar-Wei oder Tom Tykwer oder auch um neue Formate wie durch Serien wie Die Sopranos, The Wire oder Breaking Bad entwickelt worden sind. Eignen sich Deleuzes Begriffe, Einsichten und Werkzeuge zur Analyse neuerer Produktionen? Oder zwingen die Widerworte, die sie geben, zur Veränderung der Theorie? Was weicht ab? Was bewegt sich? Zugrunde liegt unserem Symposion die Einsicht, dass Deleuzes komplexe und dichte Filmphilosophie film- und medien-, sozial- und erziehungswissenschaflichen Diskursen noch heute neue Denkanstöße geben kann, wenn man ihr nur Gelegenheit dazu gibt.

Die Tagung wird am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Alpen-Adria Universität Klagenfurt vom 26.9 bis 28.9. 2012 stattfinden. Bitte, senden Sie Ihre Abstracts an Olaf Sanders (olaf.sanders@uni-koeln.de) und Rainer Winter (rainer.winter@uni-klu.ac.at).

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